18. April 2017

Die andere Seite der Kamera

Wenn der Fotograf zum Model wird. Eine gefühlt verkehrte Welt und warum es dann doch gar nicht so schlimm war.

Hinter der Kamera

Ich fotografiere leidenschaftlich gern Portraits von Frauen. Einen Menschen vor der eigenen Kamera zu haben, bedeutet auch stets, sich gegenseitig Respekt und Vertrauen entgegen zu bringen und sich vor und während des Fotografierens ein wenig besser kennenzulernen.

Neben der Technik, der Bildkomposition und dem Auslösen im richtigen Augenblick bist Du als Fotograf auch für die gute Stimmung am Set und das Abbauen von Hemmungen vor der Kamera verantwortlich. Wenn die Stimmung sich entspannt, entstehen richtig gute Fotos.

Vor der Kamera

„Tolle neue Website, Mann! Aber Du brauchst mal ein richtig gutes Foto von Dir.“ Diese Aussage meines alten Freundes Terlinden brachte die Dinge ins rollen. Ich fuhr nach Bremen, um die für mich äußerst ungewöhnliche Position vor der Kamera einzunehmen. Ich war im Vorfeld sehr unsicher und nervös... Panik! ,-)

Aber anregende Gesprächsthemen und ein leckeres Mahl zur Mittagszeit legten den Grundstein für ein Wohlfühlklima beim Betreten des Studios. Dann wurde ich fachkundig beleuchtet und dirigiert. Verdammt, der Mann kann Männer fotografieren. 15 Minuten. Und schon war ich im Kasten. 

Ich freue mich riesig über das schöne neue Portrait.