04. März 2017

Sony DSC R1

Wie gut ist eine 11 Jahre alte Kamera aus heutiger Sicht? Die RAW-Datei stellt sich als überraschend vielseitig heraus und wirkt gar nicht „alt“.

sony dsc r1 vor der bearbeitung.jpg sony dsc r1 nach der bearbeitung.jpg

Mein Einstieg in die APS-C Klasse

Im Januar 2006 traf sie bei mir ein:

  • Sony DSC R1
  • Zeiss Objektiv mit umgerechnet 24–120mm
  • APS-C großer Sensor wie ihn sonst nur die digitalen Spiegelreflex-Kameras hatten
  • Satte 10 Megapixel Auflösung

Ich war tief beeindruckt.

Mit dieser Kamera begann für mich damals die Zeit des ernsthaften Fotografierens. Modells wurde vor dem neuen Studio-Blitz abgelichtet und draußen in der Natur wurden viele Landschaften in satten Farben eingefangen.


DSC07213.jpg

11 Jahre und 8 Kameras später

Ich fand die Frage sehr spannend, was aus heutiger Sicht in ihr steckt. 10 Megapixel sind natürlich nicht mehr standesgemäß und auch das Rauschen ab ISO 800 ist ziemlich ernüchternd.

Jedoch muss ich sagen, dass allein schon das fest verbaute Zeiss-Objektiv immer noch den Neuwert der Kamera wert wäre. Die optische Leistung ist beeindruckend gut.

Zudem konnte Sony damals schon Sensoren mit einem überraschend guten Dynamik-Umfang bauen. In den tiefen eines RAW-Bildes ist so viel Information enthalten. Das liegt subjektiv empfunden schon fast im Bereich günstiger, aktueller System-Kameras. 

Mit anderen Worten. Hätte ich plötzlich keine aktuelle Kamera mehr, dann könnte ich mit diesem quirligen Oldi durchaus immer noch viele Foto-Abenteur bestehen.

Respekt. Ich mag sie immer noch sehr.